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ACLU-Test: Amazon Rekognition ordnet 28 Kongressmitglieder falsch Fahndungsfotos zu

1 Min. Lesezeit Kalina

Bilanz der Quelle: Die ACLU of Northern California verglich am 26. Juli 2018 mit Amazons Gesichtserkennungsdienst Rekognition die Fotos aller Mitglieder des US-Kongresses mit 25.000 öffentlich verfügbaren Arrestfotos und erhielt 28 Fehltreffer – bei den Standardeinstellungen des Systems und Gesamtkosten von 12,33 Dollar. Betroffen waren Abgeordnete beider Parteien, darunter sechs Mitglieder des Congressional Black Caucus wie der Bürgerrechtler John Lewis. Fast 40 Prozent der falschen Treffer entfielen auf People of Color, obwohl diese nur rund 20 Prozent des Kongresses stellen, was die bekannte Ungenauigkeit von Gesichtserkennung bei dunklerer Hautfarbe bestätigte. Amazon wandte ein, die ACLU habe die vom Hersteller für Polizeikunden empfohlene Schwell-Änderung nicht genutzt. Der Test befeuerte die Forderung nach einem Moratorium für Gesichtsüberwachung durch Behörden und den Protest von Amazon-Beschäftigten gegen Rekognition-Verträge.
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