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Meta macht die Verwässerung zum Kapitalprogramm: je Anteilsschein eine nicht stimmberechtigte Class-C-Aktie und damit zwei für eins ab Januar — Capex-Untergrenze auf 135 Milliarden, der Free Cash Flow dreht negativ

2 Min. Lesezeit Kalina

Meta macht die Verwässerung zum Kapitalprogramm: je Anteilsschein eine nicht stimmberechtigte Class-C-Aktie und damit zwei für eins ab Januar — Capex-Untergrenze auf 135 Milliarden, der Free Cash Flow dreht negativ — Mit den Q3-Zahlen (Verkündung am 21. Oktober) kündigte Meta eine neue, öffentlich gehandelte, nicht stimmberechtigte Class C an: je Class-A- und Class-B-Anteil wird eine Class-C-Aktie als Dividende zugeschlagen, faktisch ein 2-für-1-Aktiensplit mit Handelsbeginn im Januar 2027. Laut dem Börsenfiling dient die Klasse Kapitalerhöhungen, Mitarbeitervergütung und Übernahmen — ohne die Doppelstimmrechte von Zuckerberg in Class B zu verwässern. Gleichzeitig hob Meta die Untergrenze der 2026er-Capex-Spanne von 130 auf 135 Mrd. Dollar (jetzt 135-145 Mrd.). Im Berichtsquartal dreht der Free Cash Flow negativ (minus 2,12 Mrd. Dollar, laut CGTN der erste Cash-Verbrauch seit über einem Jahrzehnt), eine 9,89-Mrd.-Dollar-Abfindung fraß zusätzlich Cash. Am Donnerstag gab die Aktie um rund 7 Prozent nach; die CNBC-Redaktion rechnet mit einem Marktwertverlust von rund 124 Mrd. Dollar in der Sitzung und liest die neue Klasse als Beleg, dass die nächste Ausbaustufe die Aktionäre kostet. Schwenk der Kapitalform: dieses Jahr flossen bereits rund 250 Mrd. Dollar in globale Tech-Anleihen (Projektion nahe 320 Mrd.), ab jetzt kommt Equity dazu — Gartner-Analyst John Lovelock rechnet mit einem “last man standing” und Märkten, die auf Duopole kollabieren. CGTN · The Star · 🗃 Wayback Machine (Archiv)

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