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SEC-Kommissarin Peirce will KYC-Datenhalden in Krypto beenden – digitale Nachweise und Zero-Knowledge-Beweise

1 Min. Lesezeit Kalina

Bilanz der Quelle: SEC-Kommissarin Hester Peirce hat auf der SIFMA Digital Assets Conference in New York am 23. September 2026 gefordert, dass Finanzunternehmen keine Kundendaten mehr auf Vorrat sammeln, sondern wiederverwendbare digitale Nachweise und Zero-Knowledge-Beweise nutzen – damit liesse sich etwa Alter, Staatsangehoerigkeit oder Sanktionsstatus pruefen, ohne die zugrundeliegenden Personendaten zu erheben. Anlass sind Datenschutzvorfaelle bei Plattformen wie Revolut, bei denen Ausweisdokumente, Adressen, Paesse, Fuehrerscheine und Verifikations-Selfies offengelegt wurden. Verschaerft wird die Debatte durch die Umsetzung des GENIUS Act: Der Vorschlag verlangt von erlaubten Stablecoin-Emittenten Name, Geburtsdatum, Adresse und Identifikationsnummer vor Eroeffnung eines Kontos und fuenf Jahre Aufbewahrung nach Kontoschliessung. FinCEN und die Bankenaufsicht fragten im Entwurf ausdruecklich, ob die Endfassung digitale Identitaetssysteme und verifizierbare Nachweise regeln soll, nahmen aber keine konkreten Bestimmungen in den Regeltext auf.
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