Bilanz der Quelle: Die CFTC hat ihre Krypto-FAQ um vier Einträge erweitert: Futures Commission Merchants und Derivatives Clearing Organizations dürfen Kundengelder künftig in tokenisierten Versionen bereits zugelassener Anlagen halten, sofern das Basisobjekt selbst erlaubt ist, die Token rechtlich und wirtschaftlich gleichwertige Ansprüche verbriefen, Liquiditäts-, Konzentrations- und Laufzeitgrenzen eingehalten werden und ein akzeptabler Verwahrer genutzt wird; bei tokenisierten Government-Money-Market-Funds verlangt der Staff zusätzlich eine schriftliche Bestätigung des Verwahrers. Zahlungs-Stablecoins bleiben ausgeschlossen, da die Liste zulässiger Anlagen unverändert blieb. Erlaubt ist zudem, dass regulierte Firmen ihre Aufzeichnungspflichten direkt auf einer Blockchain erfüllen und keine Offchain-Kopie mehr vorhalten – die Nachweispflicht bleibt aber beim Unternehmen. Die Guidance ist nicht bindend und folgt dem Scheitern des CLARITY Act im Senat; CFTC-Chef Michael Selig hatte am 16. September zugesagt, Krypto-Regeln aus eigener Befugnis zu schreiben.
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